Borderline Therapie Stuttgart
Psychotherapeutische Tagesklinik Stuttgart

Willkommen in der Tagesklinik

Die Tagesklinik des Furtbachkrankenhauses besteht seit 1968 und bietet die Möglichkeit einer intensiven psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung.
Im Zentrum der Therapie steht die Gruppe als sozialer Erfahrungsraum, in dem sich die oft unbewussten Konflikte im Gruppengeschehen abbilden.

Das Ziel der Behandlung ist die Förderung der persönlichen Entwicklung. Krisen können dabei als Chance zur Verbesserung der individuellen Lebenssituation genutzt werden.
Im geschützten Raum der Gruppentherapie und den begleitenden Einzelgesprächen können diese Prozesse besprochen, verstanden und verändert werden.

Die Tagesklinik verfügt über zwei Gruppen mit jeweils 10 Plätzen.

Vertiefende Informationen zu folgenden Themen:

Berufliche Konflikte

Umgang mit Konfliktsituationen und Mobbing am Arbeitsplatz


Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz, unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet." (Leymann, 1995, S. 18).
In der Soziotherapie versuchen wir die Arbeitskonflikte genauer zu verstehen und Ansatzpunkte zu erarbeiten, die einen verbesserten Umgang mit den Konfliktsituationen ermöglichen. Dabei steht die eigene Entwicklung hin zu einer klareren Selbstwahrnehmung und einer besseren Selbstbehauptung im Mittelpunkt.

Bezugspflege

Die Bezugspflege beschreibt eine ganzheitlich orientierte Vorgehensweise innerhalb der Arbeitsorganisation der psychiatrischen Krankenpflege, bei der eine Pflegekraft einer bestimmten Gruppe von Patienten zugeordnet ist. Dies geschieht auf Basis einer ehrlichen zwischenmenschlichen Beziehung.
In der Tagesklinik arbeiten wir auch mit einem Bezugspflegesystem. Dies erleichtert den Kontakt des Patienten zur Pflegekraft und der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses wird gefördert.
Wir strukturieren den Tagesablauf durch Morgenrunden, Abschlussrunden, Koch – und Freizeitgruppen. Jeder Patient hat bei der Bezugspflegekraft ein Einzelgespräch innerhalb der wöchentlichen Pflegevisite. Darüber hinaus ist sie bei Krisen jederzeit ansprechbar.

KUNSTTHERAPIE

In der Kunsttherapie kommen künstlerische Materialien und Vorgehensweisen zum Einsatz. Zudem findet im Anschluss an die Gestaltungsphase ein intensiver Austausch in der Gruppe darüber statt, was gestaltet wurde, welche Erfahrungen die Patienten beim Gestalten gemacht haben und wie all das in Verbindung zu ihrer aktuellen Situation und ihrer Befindlichkeit steht.
Zu Beginn ihrer Behandlung in der Tagesklinik empfinden Patienten es immer wieder als ungewohnt und verunsichernd, sich in Gestaltungen auszudrücken oder über ihre Erfahrungen beim Gestalten nachzudenken und zu sprechen. Nach einer Weile wird der Umgang damit jedoch vertrauter und sie finden heraus, wie sie die Kunsttherapie für sich nutzen können.
Besondere Schwerpunkte bilden hierbei:

  • Selbstfürsorge: Einüben von Achtsamkeit für die eigene Befindlichkeit und die eigenen Bedürfnisse
  • Selbsterkenntnis: Innerpsychische Vorgänge und Zusammenhänge erkennen und in Gestaltungen und Gesprächen ausdrücken. Sich selbst besser verstehen. Üben, mit schwierigen Situationen, Gedanken und Gefühlen so umgehen zu können, dass es für die Patienten selbst und für Andere günstiger ist, als es bisherige Bewältigungsstrategien waren. Bezüge zu aktuellen persönlichen Themen. Erforschen von Mustern im Handeln, Denken und Fühlen. Entdecken und ausprobieren von neuen Sichtweisen und Handlungsalternativen.
  • Ausdrucksfähigkeit und Beziehungsfähigkeit: Durch die Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen im Gestaltungsprozess und bei der gemeinsamen Besprechung ihrer Werke entwickeln die Patienten die Fähigkeit, über sich selbst nachzudenken, weiter und üben, sich auszudrücken. Dieses gemeinsame Erforschen von Gedanken und Gefühlen fördert die Fähigkeit, mit anderen Menschen in Beziehung zu sein.
  • Und nicht zuletzt bildet die Rückschau auf die im Behandlungsprozess entstandenen Werke einen sichtbaren und nachvollziehbaren Niederschlag der Themen und Entwicklungsschritte der Therapie in der Tagesklinik.


Weitere Informationen zur Kunsttherapie finden Sie unter: www.Kunsttherapie.de

Musiktherapie

„Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

(Victor Hugo)

„Besser als Viktor Hugo kann man es nicht beschreiben. Musik kann Gefühle und Gedanken ausdrücken, angenehme ebenso wie belastende. Diese archaische Kraft der Musik wird für den therapeutischen Prozess genutzt. Unaussprechliches findet einen Ausdruck und es entstehen neue kreative Formen für das eigene Erleben und den Austausch mit anderen.
Dabei wird zwischen rezeptiver und aktiver Musiktherapie unterschieden. Die rezeptive Variante wirkt durch das Anhören bereits fertiger Musik. Dabei steht bei der aktiven Form – die weitaus häufiger angewandt wird – das eigene Improvisieren im Mittelpunkt. Es wird mit einfach zu spielenden Instrumenten, der eigenen Stimme und Tonträgern gearbeitet – man muss kein Instrument beherrschen. Die Patienten improvisieren frei oder nach bestimmten Vorgaben.
Während der Therapie kann man auf andere Instrumente reagieren und sich auf diese Art mit den Mitspielern „unterhalten“. Das funktioniert im Einzelsetting genauso wie in der Gruppe. Im Anschluss an die musikalischen Improvisationen kann ein verbaler Teil in die musiktherapeutische Sitzung integriert werden, in dem zur Aufarbeitung über das Erlebte, Gefühlte und Gedachte gesprochen wird.
Sich selbst hören, sich Gehör verschaffen und anderen zuhören, Interpret oder Dirigent der eigenen Geschichte werden – Musiktherapie wirkt auf vielerlei Weise. Die Kunst besteht darin, die erprobten Veränderungen über die Sitzung hinaus in den Alltag zu integrieren.
Sein Selbstvertrauen stärken, kommunikativer und kontaktfreudiger werden, traumatische Erlebnisse verarbeiten – dieses sind nur drei der vielen positiven Effekte, die die Musiktherapie hervorrufen kann. Das Behandlungsspektrum ist sehr vielseitig. So erzielt Musiktherapie gute Erfolge bei der Behandlung von Spannung und Ängsten, chronischen Schmerzen, psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen, Suchterkrankungen, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, geriatrischen Patienten, neurologischen Krankheitsbildern und Traumata.
Der Patient findet mit und durch die Musiktherapie neue Ausdrucksmöglichkeiten für das Erlebte. Er spricht eine ganz neue Sprache. Seine Kreativität, Neugierde und Fantasie werden geweckt, die eigenen Ressourcen mobilisiert. Er lernt, Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen, sein seelisches Befinden auszudrücken und eventuelle Wünsche nach Veränderung zu äußern. Musiktherapie stärkt ganz konkret die psychische Belastbarkeit, baut Hemmungen ab, schult die Aufmerksamkeit und unterstützt soziales Lernen.“


(Quellenangabe: Informationsbroschüre auf www.musiktherapie.de)

Systemisches Arbeiten

in der Soziotherapie und in Paar- und Familiengesprächen

„Die systemische Psychotherapie ermöglicht, komplexe Phänomene, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, umfassend zu verstehen und eine passende Methode zu ihrer Behandlung zu entwickeln.   
Individuelle Symptome werden als Ergebnis von krankheitserzeugenden und -aufrechterhaltenden Beziehungsmustern im Kontext der wichtigen Bezugspersonen gesehen.
Diese Personen werden deshalb nach Möglichkeit in den therapeutischen Prozess mit einbezogen.“
(Wilhelm Rotthaus/DGSF)
Wir bieten daher an, das engere soziale Umfeld des Tagesklinikpatienten in die psychotherapeutische Behandlung in der Tagesklinik sowohl durch Paar- oder Familiengespräche als auch durch die Besprechung in den Therapiegruppen einzubeziehen.
Wir streben einen kooperativen Dialog mit den Hilfesuchenden an. Wichtig ist uns, dem Gegenüber mit Respekt, Unvoreingenommenheit, Interesse und Wertschätzung für die bisherigen Handlungs- und Lebensstrategien zu begegnen.

Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen

Schizophrenie:
Diese Erkrankung ist geprägt von grundlegenden Störungen von Wahrnehmung und Denken sowie inadäquatem oder verflachtem Affekt. Es können Halluzinationen, vor allem akustische, sowie Wahnvorstellungen vorkommen. Die Leistungsfähigkeit ist oft vermindert, die Patienten neigen zu Spracharmut, Apathie und sozialem Rückzug. Die Schizophrenie kann akut, vor allem mit Wahn und Halluzinationen beginnen, oder schleichend mit der Entwicklung seltsamer ungewöhnlicher Gedanken und Verhaltensweisen.

Schizotype Störung:
Diese Störung geht mit exzentrischem Verhalten und Anomalien des Denkens und der Stimmung einher, die schizophren wirken, obwohl keine eindeutig schizophrenen Symptome aufgetreten sind.
Die Störung zeigt einen chronischen Verlauf, mitunter kann sich eine Schizophrenie entwickeln. Ein eindeutiger Beginn ist oft nicht feststellbar. Es können ungewöhnliche Wahrnehmungserlebnisse neben umständlichem Denken, exzentrischem Verhalten sowie seltsame Glaubensinhalte und magisches Denken vorkommen.

Schizoaffektive Störungen:
Hierbei handelt es sich um episodische Störungen, bei denen sowohl affektive als auch schizophrene Symptome in einer Krankheitsphase auftreten. Diese Diagnose sollte nur dann gestellt werden, wenn eindeutige affektive Symptome zusammen mit eindeutig schizophrenen Symptomen auftreten. Um diese Diagnose zu stellen, können weder die Kriterien einer Schizophrenie noch die einer Manie bzw. Depression erfüllt werden. Abzugrenzen davon ist eine Schizophrenie mit depressiven Symptomen als Nachwirkung einer psychotischen Episode.

(Aus: Internationale Klassifikation psychischer Störungen. Herausgegeben von H. Dilling, W. Mombour, M. H. Schmidt, 5. Auflage)

Psychopharmakotherapie
Antidepressiva: bei ihnen handelt es sich um eine heterogene Gruppe von Medikamenten, die bei depressiven Syndromen einen stimmungsaufhellenden und oft auch antriebsverbessernden Therapieeffekt haben. Nach ihrer chemischen Struktur teilt man ein in trizyklische Antidepressiva, tetrazyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) und weitere Gruppen.
Die Behandlung depressiver Störungen umfasst eine Akut- sowie eine Erhaltungstherapie. Die Auswahl des antidepressiven Medikaments erfolgt unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien wie Nebenwirkungsprofil, vorliegende weitere Erkrankungen und Medikationen, sowie der vorhandenen Beschwerden wie z. B. Schlafstörungen oder Antriebsstörungen.

Antipsychotika: Diese sind eine chemisch heterogene Gruppe, welche bei psychotischen Störungen, insbesondere bei den schizophrenen Psychosen eingesetzt werden. Sie wichtigsten Ansatzpunkte sind Wahn und Halluzinationen sowie sogenannte Negativsymptome, welche vor allem bei schizophrenen Erkrankungen auftreten. Z. B. Antriebsstörung, sozialer Rückzug, kognitive Störungen. Antipsychotika werden zum einen nach ihrer chemischen Struktur, zum anderen nach der antipsychotischen Wirksamkeit eingeteilt. Die Auswahl erfolgt nach Art der Symptomatik sowie dem jeweiligen Nebenwirkungsprofil.

Medikamente zur Behandlung bipolarer affektiver Störungen: Stimmungsstabilisierer und Antipsychotika stellen hier eine weitere Gruppe dar. Stimmungsstabilisierend wirken Lithium und auch Antikonvulsiva wie Valproinsäure und Carbamazepin. Antipsychotika haben einen antimanischen Effekt. Antidepressiva können bei bipolaren Störungen eine Manie induzieren, daher sollte diesbezüglich ein Einsatz gut überlegt werden.

Angstlösende Substanzen (Anxiolytika): Benzodiazepine haben einen angstlösenden und auch sedierenden (Schlaf induzierenden) Effekt.  Sie werden vor allem in der psychiatrischen Notfallsituation eingesetzt. Die Behandlung mit einem Benzodiazepin muss sehr sorgfältig erwägt werden, da ein Abhängigkeitsrisiko besteht.
Auch Antidepressiva haben eine angstlösende Komponente und werden vor allem bei Angststörungen vorrangig eingesetzt.

(Aus: Kompendium der Psychiatrischen Psychopharmakotherapie, Benkert, Hippius, 8. Auflage)

tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Beiträge zum patientenorientiertem Verständnis tiefenpsychologisch fundierter
Psychotherapie, Depression und Angst



Was ist eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie?

Bei einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie handelt es sich um ein psychoanalytisch begründetes Verfahren. Im internationalen Sprachgebrauch wird sie u.a. auch "psychodynamische Psychotherapie" genannt. Die theoretische Basis bildet die Psychoanalyse mit ihrer Persönlichkeits- und Behandlungstheorie. Sie kann als Einzel-und als Gruppentherapie Anwendung finden. Im Einzelsetting sitzen sich hierbei Therapeut und Patient gegenüber.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (im folgenden TfP) beschäftigt sich mit "der unbewußten Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte". Jedoch können neben neurotischen Störungsbildern auch Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, psychosomatischen und anderen Störungsbildern behandelt werden. Der Behandlungsschwerpunkt wird vorrangig auf Konflikte und Entwicklungsstörungen gelegt, die in der aktuellen Alltags-und Lebenssituation des
Patienten auftreten können. Frühere Erfahrungen und Einflüsse haben dabei großen Einfluss, und werden mit einbezogen.


Was ist eine Depression?

Oftmals fällt es uns schwer eine "Depression" als Krankheit anzuerkennen – da i.d.R. psychische Erkrankungen oftmals mit gesellschaftlichen Ängsten und Stigmatisierungen einhergehen. Die Einstellung zu körperlichen Erkrankungen ist heutzutage zumeist kulanter. Einzig "innere Erschöpfungszustände"
im Rahmen eines Burnout ("Ausgebranntseins"), welche in der Arbeitswelt derzeit größere Ausmaße annehmen, gewinnen immer mehr an Bedeutung in der öffentlichen Diskussion.

Bei der Depression handelt es sich um eine affektive (die Stimmung betreffende) Störung. Hierbei ist auch der Antrieb und das Selbst(wert)gefühl gestört.

Depressive Episode: Abgrenzbarer Zeitraum depressiver Verstimmung, mit Minderung des Antriebs und der Aktivität, Erschöpfbarkeit, verminderter Konzentrationsfähigkeit, Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit, Gewichtsverlust/zunahme, Libidoverlust, Freudlosigkeit mit Störungen des Selbstwertgefühls, des Schlafes, des Appetits, sowie weiterer Funktionen. Ängste sind die häufigste Begleitsymptomatik. Der Beginn der einzelnen Episoden ist oft mit belastenden Ereignissen oder Situationen in Zusammenhang zu bringen. In schwerwiegenden Fällen sind Suizidgedanken und -handlungen häufige Erscheinungen.
Dysthymia: Chronisch depressiver Verstimmungszustand mit intermittierender Intensität, der sich über Jahre erstrecken kann, jedoch weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden (sich wiederholenden) depressiven Störung zu erfüllen.



Was sind Angsstörungen?

Angst ist erst einmal eine "natürliche Disposition des Menschen" (Bowlby, 1976).
Es lassen sich gesunde und pathologische Ängste unterscheiden. Bei Ersteren, gibt es einen realen und bedrohlichen Auslöser. Der Angstzustand sistiert zudem nach Beendigung der auslösenden Situation und das Ausmaß der Angst erscheint angemessen. Bei Letzteren, wird die Angst durch eine objektiv nicht bedrohliche Situation ausgelöst, besteht darüber hinaus und erscheint in ihrem Ausmaß unangemessen. In diesen Fällen ist es wahrscheinlich, dass sich die erlebte Angstsymptomatik eher als Folge innerer Konflikte erklären lässt.
Es werden unterschiedliche Formen von Angststörungen unterschieden:

Panikattacke – Dieser "Angstanfall" ist gekennzeichnet durch ein plötzliches und massives Auftreten eines Gefühls auswegloser Bedrohung bis hin zur existentiellen Vernichtung. Er wird durch verschiedene vegetative Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Zittern, Schweißausbruch, etc. begleitet.

Panikstörung – Angstkrankheit, bei welcher der Patient unter rekurrierenden anfallsartigen (paroxysmalen) Angstattacken leidet. Zwischen den Attacken besteht Angstfreiheit. Jedoch leiden die meisten Patienten unter einer anhaltenden Erwartungsangst vor der nächsten Attacke ("Angst vor der Angst").

Generalisierte Angststörung – Hierbei handelt es sich um einen durchgängigen, anhaltenden Angstzustand ohne eindeutigen Anlass oder konkrete Befürchtung.

Phobische Störung – Phobien sind auf Situationen, Gegenstände oder Erwartungen gerichtete Ängste. Besteht die angstauslösende Situation nicht mehr, besteht Angstfreiheit. Daher tendieren die meisten Patienten dazu, diese angstauslösende Situationen zu vermeiden.

Hypochondrische Störung – Zentrales Element stellen stark ausgeprägte körper-und krankheitsbezogene Befürchtungen mit ausgeprägter Selbstbeobachtung des eigenen Körpers dar.

Team der Psychiatrischen Tagesklinik Stuttgart

Unser therapeutisches Team

Das Team besitzt eine langjährige therapeutische Erfahrung und ist von einer tiefenpsychologisch
fundierten Konzeption geprägt.

Das Behandlerteam einer Gruppe besteht aus

  • Arzt/Ärztin
  • Psychologe/Psychologin
  • Fachpflegekräften
  • Kunsttherapeutin
  • Musiktherapeutin
  • Sozialpädagogen
  • Bewegungstherapeutin
Psychiatrie Stuttgart
Psychotherapie in Stuttgart
Therapie von Depressionen
Persönlichkeitsstörungen Behandlung in Stuttgart
Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Behandlung von psychotischen Erkrankungen

Wir behandeln Patienten mit

  • Depressionen und schweren Lebenskrisen

  • Ängsten und Zwängen

  • Persönlichkeitsstörungen

  • ausreichend stabilisierten psychotischen Erkrankungen

  • Problemen durch Mobbing, Burnout und Überlastungsreaktionen

Psychologische Betreuung in der Tagesklinik
Psychiatrische Tagesklinik Stuttgart
Psychiatrie und Psychotherapie in Stuttgart
Gruppentherapie Tagesklinik Stuttgart

Das therapeutische Programm besteht aus

  • tiefenpsychologisch fundierten Gesprächsgruppen und Einzelgesprächen, in denen sowohl aktuelle als auch lebensgeschichtliche Themen besprochen werden können
  • kreativen Gruppentherapien, in denen durch Musik-, Kunst- und Bewegungstherapie innerpsychische Vorgänge zum Ausdruck kommen und reflektiert werden
  • soziotherapeutischer Gruppenarbeit, bei der die sozialen und beruflichen Problemfelder im Mittelpunkt stehen
  • gemeinsam gestalteten Gruppenaktivitäten (Freizeitaktivitäten, Kochen, u.a.), die die soziale Kompetenz fördern
  • medikamentöser  Unterstützung bei gegebener Indikation
  • Chef- und Oberarztvisiten
Erfahrungen mit Furtbachkrankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Hilfe bei Mobbing
Gesprächstherapie in der Tagesklinik Stuttgart
psychotherapeutische Tagesklinik

Aufnahmemodus

Telefonisch können Sie ein Vorgespräch vereinbaren, in dem Indikation und Zielsetzung einer teilstationären Behandlung geklärt werden. Dabei werden diagnostische, therapeutische und soziale Aspekte berücksichtigt. Patienten mit akuter Suizidalität, akuter Psychose, im Vordergrund stehender Suchtproblematik sowie ausgeprägter hirnorganischer Störung können in unserer Tagesklinik leider nicht behandelt werden.

Die Behandlung in unserer Tagesklinik wird bei gegebener Indikation von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Erfahrungen mit Furtbachkrankenhaus Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Das sagen Patienten über uns:

 

"Ich war 6 Monate in der Tagesklinik im Furtbachkrankenhaus! Es war eine echt gute zeit und hat mir sehr geholfen! Das therapeutische Angebot ist sehr gut! Und auch die Therapeuten sind Super! Ich habe mich aufgehoben gefühlt und kann die Tagesklinik nur weiterempfehlen!
Und auch anderthalb Jahre später geht es mir immer noch gut und werde von der Klinik weiter behandelt!"

Quelle: www.klinikbewertung.de 

 

 

Nach stationärer Behandlung (1989 und 2000) war ich 2011 das erste mal fast vier Monate im Furtbachkrankenhaus (Tagesklinik).
Und nein: Es war nicht toll...nicht schön...nicht kuschelig...man hat mir nicht nach dem Mund geredet...mich nicht bemitleidet...nicht bemuttert oder bevatert...mich nicht mit Samthandschuhen behandelt...und ein Kuraufenthalt war es auch nicht...
Aber: Der Umgang mit mir und der Aufenthalt dort waren kompetent, freundlich, engagiert, ehrlich und direkt.
Und: Es hat mir geholfen!!!
Alles andere (Küche, Verwaltung u.ä.) waren mindestens ok.
Heute, ein Jahr danach und an dieser Stelle, an alle die mit mir /für mich gearbeitet haben ein "Herzliches Danke"!
Und sollte es wieder notwendig sein, jederzeit wieder...

Quelle: www.klinikbewertung.de

"Ich war 5 Monate in der Tagesklinik wegen Angst- und Panikstörung die ich seit ca. 6 Jahren habe. Die Gruppentherapien haben mir viel gebracht. Wir hatten Gruppengespräche, Einzelgespräche, Gestaltungstherapie, Bewegungstherapie, Musiktherapie, Soziotherapie, Visiten, Ausflüge, Gruppenaktivitäten, Kochen mit der Gruppe...
Bevor ich in der Klinik war hatte ich es schon aufgegeben und nicht mehr daran geglaubt dass es mir je wieder besser gehen würde. Die Tagesklinik war das Beste was mir je passieren konnte, habe viele kleinere Fortschritte gemacht mit Hilfe der Gruppe und den Therapeuten, bin unabhängiger geworden, kann wieder in Aufzügen steigen, kann alleine daheim bleiben, kann Bahnfahrten machen, kann kleinere Strecken mit dem Auto selber fahren... Dies alles war vor 5 Monaten nicht möglich.
Man fühlt sich in der Tagesklinik gut aufgehoben und verstanden.
Ich kann nicht sagen dass das alles sehr einfach gegangen ist, habe schwierige Zeiten durchgemacht. Natürlich habe ich das was ich letztendes alles erreichen will nicht in 5 Monten erreicht, das waren die Grundbausteine woran ich in der ambulanten Therapie weiterarbeiten und dranbleiben muss.
Vor der Tagesklinik hatte ich alles nur noch schwarz gesehen, und jetzt habe ich die Hoffnung und den Willen etwas zu verändern.
Ich kann die Tagesklinik nur weiterempfehlen :)

Quelle: www.klinikbewertung.de

 

 

„ich war sehr zufrieden. Ich habe Ansätze für mein weiteres Leben bekommen, die ich umzusetzen versuche. Mir hat die Zeit hier sehr gut getan.“

 

„Sehr professionelle Begleitung und Therapie. Während meines gesamten Aufenthalts, auch in sehr kritischen Situationen, hatte ich nie das Gefühl alleine zu sein.“

 

„Danke für alles. Es hat mir sehr gut getan, hier zu sein, der Aufenthalt hat mir sehr viel gebracht. Alle waren immer gut zu mir. Ich konnte mich immer an jemanden wenden. Ich aber mich verstanden gefühlt.“

 

„Die Tagesklinik war das Beste, was mir persönlich 2016 passieren konnte um meinen Lebensweg und meine Lebensfreude wiederzufinden. Tausend Dank!“

 

„…Gute, intensive Betreuung durch die Therapeuten und alle Mitarbeiterinnen, freundliche Ansprache, individuelles Eingehen auf die Patienten. Es findet wohl ein intensiver Austausch unter den Behandlern statt….“

Wochenplan der psychotherapeutischen Tagesklinik

Beispiel eines Wochenplans

Die Wochenpläne sind modular aufgebaut. In der Abbildung oben sehen Sie eine beispielhafte Variante.

psychotherapeutische Behandlung Stuttgart

So erreichen Sie uns:

Furtbachkrankenhaus
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Chefarzt Univ.-Prof. Dr. med. Elmar Etzersdorfer

Chefarztsekretariat:
Tel. 0711/6465-126

Tagesklinik
Oberarzt Dr. med. (Univ. Rijeka) Zvonimir Paštar
Furtbachstraße 8 B
D-70178 Stuttgart

Postfach 102663
D-70022 Stuttgart

Information und
Anmeldung:
Tel. 0711/6465-182

Partner und weitere Information

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Tageskliniken e.V.:

www.datppp.de

 

Robert-Bosch-Krankenhaus:

www.rbk.de

 

Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart:

www.kiss-stuttgart.de

 

Arbeitskreis Leben (AKL)

www.ak-leben.de